In der Nacht vom 6. auf den 7. August (Do. auf Fr.) übernahm unsere Feuerwehr die Brandwache im Schadensgebiet am Johannisberg (Link auf Einsatzbericht Walbrand). Insgesamt waren acht Einsatzkräfte in zwei Teilschichten eingesetzt, wobei jeweils vier Kräfte im aktiven Wachdienst standen und die übrigen im nahegelegenen Gemeindezentrum in Bereitschaft verblieben.
Zu den Hauptaufgaben zählten regelmäßige Streifenfahrten sowie Kontrollgänge durch das rund 80.000 m² große Einsatzgebiet (Anmerkung: Die Ausdehnung des Schadensgebietes wurde mittlerweile genauer vermessen und als größer als ursprünglich angenommen festgestellt). Dabei konnten mehrere Glutnester entdeckt und abgelöscht werden. Besonders in den Nachtstunden zeigte sich die Bedeutung dieser Maßnahmen, da Glutstellen ohne direkte Beleuchtung oft besser erkennbar sind (s. hierzu auch die Fotos 4 und 5 im direkten Vergleich – auf Foto 4 ist die Stelle ausgeleuchtet; Glutnester sind nur schwer zu erkennen. Foto 5 zeigt dieselbe Stelle, jedoch ohne Beleuchtung; die Glutnester sind eindeutig zu erkennen).
Die Brandwache wurde für den Rest der Woche in enger Zusammenarbeit unzähliger Feuerwehren fortgeführt. Die Maßnahmen werden zunächst bis Sonntagabend aufrechterhalten, anschließend erfolgt eine Neubewertung der Lage.
Hinweis: Die Bevölkerung wird weiterhin dringend gebeten, das Schadensgebiet nicht zu betreten, da unter anderem die Gefahr durch instabile, brandgeschädigte Bäume besteht.
| Einsatzart | Brand |
|---|---|
| Alarmierung | |
| Einsatzstart | 6. August 2026 17:00 |
| Mannschaftstärke | 8 |
| Einsatzdauer | 14 Stunden |